Svenska Handbollförbundet
Svenska Handbollförbundet (SHF) | |
Gründung | 1931 |
IHF-Beitritt | 1946 |
EHF-Beitritt | 1991 |
Präsident/in | Fredrik Rapp[1] |
Generalsekretär | Robert Wedberg[2] |
Nationalmannschaften | Männer Nationalmannschaft U21 U19 U17 Frauen Nationalmannschaft U19 U17 |
Vereine (ca.) | 510 |
Mitglieder (ca.) | 110.000 |
Sitz | Idrottens Hus 114 73 Stockholm |
Website | www.svenskhandboll.se |
Der Svenska Handbollförbundet (kurz SHF, deutsch: Schwedischer Handballverband) ist der nationale Dachverband des Handballsports in Schweden. Der in etwa 510 Vereinen etwa 110.000 Mitglieder zählende Handballverband wurde 1931 gegründet und ist Gründungsmitglied der Internationalen Handballföderation (IHF)[3] und dessen europäischen Kontinentalverbandes, der Europäischen Handballföderation (EHF)[4]. Der Verbandssitz ist Stockholm.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aus dem Svenska Lekförbundet, einer Vereinigung, die sich 1918 gegründet hatte um verschiedene Freiluftspiele zu fördern und 1928 Gründungsmitglied der International Amateur Handball Federation (IAHF) war, ging der Svenska Handbollförbundet 1931 hervor.[5]
Welt- und Europameisterschaften in Schweden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der schwedische Verband ist regelmäßiger Ausrichter der Handball-Weltmeisterschaft der Männer. So in den Jahren 1954, 1967, 1993, 2011 und wieder 2023, dann zusammen mit Polen. Im selben Jahr wird das Land zum ersten Mal Gastgeber der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen sein, zusammen mit Dänemark und Norwegen. Zum ersten Mal wurde 2002 eine Handball-Europameisterschaft der Männer in Schweden veranstaltet und zum zweitenmal 2020, diesmal zusammen mit Norwegen und Österreich[6]. Die Frauen-EM war schon zweimal zu Gast, 2006 und 2016.
Größte Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die schwedische Männer-Handballnationalmannschaft wurde viermal Weltmeister (1954 im eigenen Land, 1958 in der DDR, 1990 in der Tschechoslowakei, 1999 in Ägypten) und auch viermal Europameister (1994 in Portugal, 1998 in Italien, 2000 in Kroatien, 2002 in der Heimat). Dazu kommen vier olympische Silbermedaillen (1992 in Barcelona, 1996 in Atlanta, 2000 in Sydney, 2012 in London).
- Die schwedische Frauen-Handballnationalmannschaft erreichte bisher als beste Platzierung den zweiten Platz bei der EM 2010 bei den Nachbarn in Norwegen und Dänemark.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- www.svenskhandboll.se – Offizielle Website des SHF (schwedisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Swedish Handball Federation visits Basle. In: Internationale Handballföderation. 16. März 2017, abgerufen am 15. Dezember 2018 (schwedisch).
- ↑ Kontakt. In: Svenska Handbollförbundet. Abgerufen am 15. Dezember 2018 (englisch).
- ↑ International Handball Federation (Hrsg.): Handball - Fascination for Thousands of Years. 2. Auflage. Basel 2013, S. 26 (ihf.info [Flash; abgerufen am 16. März 2019]).
- ↑ European Handball Federation (Hrsg.): HeartBeat HandBall - 20 Years of the European Handball Federation. Wien 2011, S. 54 (eurohandball.com [PDF; abgerufen am 16. März 2019]).
- ↑ Björn Persson: Svenska Handbollförbundets historia. In: svenskhandboll.se. Svenska Handbollförbundet, 22. November 2018, abgerufen am 17. März 2019.
- ↑ EM 2020. In: Svenska Handballförbundet. Abgerufen am 15. Dezember 2018 (schwedisch).